Von der Email zum Lernmanagementsystem

Die Digitalisierung, speziell in den Schulen, ist seit geraumer Zeit bundesweites Thema. Auch das Erasmus Gymnasium beschäftigt sich schon seit letztem Jahr intensiv mit dem zunehmenden Einfluss der digitalen Medien auf unsere Lebens-, Lern- und Arbeitswelt und ihrer Bedeutung für unsere schuleigene Entwicklung.

Corona und die Auswirkungen wie Kontakteinschränkung und Schulschließung hat alle vor die Herausforderung gestellt, Unterricht von heute auf morgen digital zu ermöglichen. Wir haben uns dieser Problematik gestellt und uns Stück für Stück weiterentwickelt.

Anfänglich nutzten wir ausschließlich Emails zur Vergabe von Wochenplanaufgaben und zum kommunikativen Austausch. Schnell stellte sich heraus, dass dies für alle Beteiligten eine umständliche und unbefriedigende Lösung war. Nach den Osterferien haben wir die Beschulung unserer Schülerinnen und Schüler durch Einführung eines Videosystem und einer Lernplattform zur Realisierung eines strukturierten Online-Unterrichts deutlich verbessern können.

Seit dem 18. Mai ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern 3 x pro Woche einen 3 – 4-stündigen Präsenzunterricht, kombiniert mit Onlineteaching in allen relevanten Unterrichtsfächern.

Daraus resultierend werden wir voraussichtlich nach den Sommerferien das innovative Lernmanagement „Its Learning“ in unseren Schulalltag einführen. Im weiteren Verlauf dieser Digitalisierungsmaßnahme werden die Schülerinnen und Schüler mit modernen Endgeräten ausgestattet, um ihnen ein reibungsloses und produktives digitales Lernen zu ermöglichen.

Und weil wir positiv denken, hat sich die Coronazeit als Katalysator zu einer neuen, ergänzenden Unterrichtsform gezeigt – als Chance zum „Lernen und Arbeiten im digitalen Raum“.

 

Bildnachweis: © tierney – stock.adobe.com

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